Er war mein absoluter Traumhund in allem, in seinem wundervollen Wesen, seiner Schönheit und in allem was er machte war er für mich perfekt!
Wir brauchten keine Worte, obwohl er fast jedes verstand, wir kommunizierten mit unseren Blicken und ich wusste an seinem schnaufen was er wollte.
Wir brauchten nie eine Leine, obwohl er immer in erster Reihe trabte, aber er drehte sich immer wieder um, um meinen Blick zu suchen, dann wusste er die Freiheit gehört ihm, denn nach einem „kehrt“, oder „zu mir“ war er da!
Ich konnte ihn sogar noch vor jeder Rauferei zu mir rufen, ich bewahrte Geduld und blieb ruhig, ich wusste er musste zuerst unsere Begegnung mit seinen Blick einschüchtern bevor er sich umdrehen kann um zu mir zu kommen. Ich habe ihn immer vertraut ich wusste er kommt, auch wenn es manchmal etwas länger gedauert hat weil sehr dominante Rüden im Angesicht standen.
Chevy war absolut furchtlos er hatte vor nichts Angst. Er war mein Bodyguard neben ihn war ich mir immer sicher.
Er war hart und mächtig im Rudel, aber er hat niemals einen Hund verletzt er hat sie immer nur zu Recht gewiesen, oft arbeitete er nur mit seinem Blicken und alle legten sich.
So dominant er auch war für mich zeigte er sich immer in seiner liebevollsten Seite als mein Ruhepol. Wenn er sich zu mir setzte und sich an mich drückte so spürte ich wie ich ruhig werde es war wie Magie, ich spürte wie meine Atmung entspannter wurde und ich genoss jeden Moment dieser Stille mit ihm. Nur er und ich und alles um uns verschwandt, so saßen wir so oft und sahen in die Ferne.
Er suchte für mich die Menschen aus, die einen Welpen von uns bekommen und zur Familie gehören würden. Zu all diesen Menschen war er immer freundlich, aber er hatte seine Lieblinge die er ganz besonders begrüßt hat.
Er war stets vorsichtig und liebevoll zu allen kleinen Tieren und seine 43 kg bewegten sich auf Samtpfoten, meist legte er sich dabei hin um ja keinen zu erschrecken.
Die ganzen Titel die andere Züchter sammelten waren mir nie wichtig. Ich hätte weit mehr mit ihm erreichen können wenn ich gewollt hätte. Ich habe die IPO2 mit ihm nicht gemacht weil ich nicht wollte dass er so hoch hupfen muss. Er sprang nie gerne machte es nur mir zu Liebe. Schutzmäsig und von der Fährte her die er liebte, hätte ich längst in der 3er starten können. Auch beim hüten, startete ich immer nur damit er Spaß hat. Er hätte sein Championat lange schon, doch ich trainierte so selten mit ihm und wenn immer das was ihn am meisten Freude machte. Auf den Turnieren hatte er wieder neue Herden, neues Gelände und ich sah wie seine Augen glänzten. Das war der einzige Grund warum ich gestartet bin, niemals um zu gewinnen. Bei unserer Herde in Österreich wurden es immer mehr Kameruns die Todesangst vor ihn hatten, ich musste ihn 100 Meter weit weg halten, klar konnte er dass, aber er hatte keinen Spaß und ich damit auch nicht mehr. Es war für mich immer nur wichtig dass er bei dem was er macht Freude hat.
Da standen wir auf der Nationalen Elevage in Frankreich, zwischen den schönsten des Landes. Chevy hatte so wenig Haare wegen seiner Zeckengeschichte und er hatte 6 Kg abgenommen. Keiner wagte mich zu fragen warum ich ihn gemeldet habe. Doch ich wusste der Wesenstest der wird ihn Spaß machen, wenn er schon 2 Tage warten muss ohne Action. Es war mir klar das er in seinem Zustand niemals ein Excellent bekommen hätte, aber es war mir völlig egal, was andere Züchter die nur die schönsten mit hatten dachten. Ich sah nur ihn und für mich war er der schönste Hund dieser Welt und ich stand stolz mit ihm im Ring. Beim Wesenstest da bekamen wir unser Excellent! 18,5 von 20 Punkten.
Die Unterordnung war nie unsere, er liebte es für seine Beisswurst was zu tun, doch ich kam mir dabei immer niederträchtig vor, mach dass dann bekommst du das. Wir hielten es in Grenzen. Chevy musste niemals für etwas das er wollte etwas für mich tun. Er zeigte mir täglich was er wollte und das bekam er auch. Niemals verlangte ich von ihm ein Sitz für ein Leckerli.
Es war ein gegenseitiges Vertrauen, mir war wichtig das ich mich immer auf ihn verlassen kann, dass er mir folgt und dass wusste er, dafür hatte er auch alle Freiheiten.
Er war ein wundervoller Therapiehund , der Liebling aller Kinder, er war ein ernstzunehmender Schutzhund, er war Österreichs erfolgreichster Herding Briard, der allerbeste Welpen Papa für alle unsere Putzibären. Der beste Freund für seinen Kater Takchawee, ein großes Vorbild für mein Rudel, der absolute Liebling von Schuki. Aber für mich war er mein Leben! Alles drehte sich nur um Chevy, ich lebte für ihn, mein Leben war Chevy! Rund um die Uhr!
Abends lag er neben mir im Bett, ich wartete immer auf sein ruhiges atmen bis ich das lange entspannte Schnaufen hörte dann wusste ich jetzt schläft er und ich konnte auch einschlafen. Irgendwann ist er dann aufgestanden und hat sich auf den kühlen Fussboden gelegt. Ich war immer mit einem Ohr bei ihm, jedes etwas andere atmen hat mich sofort geweckt.
Weil ihm immer warm war, schliefen wir auch im Winter ohne Heizung bei offenem Fenster mit Heizdecke damit Chevy besser schlafen kann. Im Sommer hatten wir auf der Alm unser Sommerschlafzimmer unter freien Himmel damit er gut schlafen kann. Und hier im Bärenwald haben wir wenn es ganz heiß war oft mit ihm in der kühlen Scheune geschlafen, oder ich legte mich mit ihm einfach mit einer Matratze auf die Wiese.
Wenn ich die Augen öffnete war er wieder da und knuddelte sich zu mir, oft hat er schon darauf gewartet dass ich wach werde, aber er hat mich niemals aufgeweckt! Aber ich spürte wenn er vor mir saß und mich anschaute das passierte meist in Italien oder in Frankreich im Bus, er konnte es kaum erwarten auf den Strand zu kommen und ich stand oft auf und ging mit Taschenlampe im Dunklen mit ihm und den Rudel los. In Ungarn war es auch so die ewigen Weiten der Tundra warteten auf meinen Geisteskrieger und er wollte in die Freiheit, wie genossen wir diese wundervolle Zeit.
Die endlosen Spaziergänge die wir machten, sie waren sein Leben, den Wind im Fell und die Nase in der Luft der Freiheit, seine Beine trabten über die Strände und Wiesen und er war der glücklichste Hund, und ich das glücklichste Frauli dieser Welt.
Nach unserer Morgenrunde egal ob zu Hause oder wo auf dieser Welt haben wir immer zusammen gefrühstückt.
Ich habe mich über jedes schöne Haufi das er machte gefreut und er sich auch, wenn ich zu ihm sagte, so ein tolles Haufi hat der Chevy gemacht.
Er war immer bei mir, da wo ich war, da war Chevy er ging mit bis vor die Badewanne oder Duschtür und aufs WC.
Ich bin nie mehr ins Kino gegangen weil ich es nicht ausgehalten hätte 2 Stunden ohne ihn zu sein. Ich tummelte mich selbst beim einkaufen das ich wieder zum Auto komm, in jedes Geschäft wo Hunde erlaubt waren war er mit dabei. Die Lokale wo Chevy nicht rein durfte haben wir nie betreten. Mich gab es nur MIT Chevy!
Wir haben viel erlebt und hatten eine wundervolle glückliche Zeit für die ich sehr dankbar bin.
Habe jeden Tag gebetet dass er älter wird wie mein Chantal Puppy war. Das er gesund bleibt und und und….
Als er damals so krank war und wir 13 Tage lang mit ihm Tag und Nacht in der Tierklinik wohnten, da wurde mir noch bewusster wie wichtig es ist die Zeit die wir haben zu nutzen. Und das habe ich immer gemacht! Voll und ganz, ich lebte damit es ihn gut geht! Von da an habe ich ihn immer energetisch begleiten lassen bis zu Letzt!
Was hätte ich noch tun können? Ich habe ihn beschützt wie einen Goldschatz, ich habe ihn umhegt wie mein eigen Fleisch und Blut, ich habe ihn geliebt so sehr wie ein Mensch nur lieben kann. Ich habe mein Leben nach ihm gerichtet, so damit er alles hat das ihn glücklich macht.








