Danke für die vielen sms und e- Mails – ich kann sie einfach noch nicht lesen…

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Habe gestern der DMDS Familie geschrieben was passiert ist und gesehen, dass auch viele die nicht zur DMDS Familie gehören geschrieben haben.

Ich kann im Moment nicht retour schreiben, ich schaffe es nicht!

Es ist mir klar dass ihr alle wissen wollt was passiert ist.

Dienstag 2. August 2016

Ein Tag wie jeder andere, Morgenspaziergang im Wald, gemeinsames Frühstück, spielen im Garten, alles wie immer!

Mittags noch Keksi und ein paar Blätter Extrawurst genascht. Noch Mal Waldrunde gedreht, Chevy hat mit Schuki gespielt.

Kokopelli hatte Geburtstag und da sind 2 Stückchen Hundewurst übrig geblieben, da habe ich Schuki noch ein Stück gegeben und eines wollte ich Chevy geben. Doch Chevy hat es nicht genommen. Ich wusste da stimmt was nicht! Ich schaute sofort auf seine Schleimhäute – schneeweiß!

Helmut war nicht da! Ich ohne Auto im Wald! Habe Helmut nicht erreicht, in der Zwischenzeit habe ich Mutti angerufen sie muss sofort kommen! Sie hat sich auch sofort ins Auto gesetzt und ist mit ihrem kleinen Stadtauto 170 gefahren um schnell zu mir zu kommen! Auch Offenberger Günther habe ich nicht erreicht! Aber zum Glück Christina! Und sie hat sofort mit ihm energetisch gearbeitet. Er ist nicht mal mehr aufgestanden! Ich hatte so Angst wie Mutti und ich den 43 kg schweren Hund den langen Weg nach draußen tragen sollen.

Doch als Christina arbeitete, haben sich die Schleimhäute wieder gefärbt und er stand sogar auf und ging zwar sehr schwach aber doch selbst bis zum Auto.

Bei Dr. Kröll zog es mir dann den Boden unter den Füßen weg als er mir sagte, in seinem Bauch sei Blut!

Wir sind davon ausgegangen dass es die Milz sei, ein Hund kann auch ohne Milz leben. Es war klar die muss raus! So wie bei Petit Cochise. Doch er war nicht bereit für eine OP, Kreislauf zu schwach und der Druck zu groß. Auch wie bei Cochise! Er gab ihn diese Spritze um das Blut zu stocken und sagte wir können nur hoffen dass sie wirkt, wenn dann können wir morgen operieren. Helmut ist in der Zwischenzeit auch gekommen.

Christina sagte bitte fahr nicht nach Hause! Doch ich wusste wenn ich mit ihm beim Tierarzt bleibe macht er kein Auge zu. Und wenn ich mit ihm im Auto schlafe, dann hechelt er die ganze Nacht, er fühlt sich da nicht so wohl wie in unserem alten Bus.

Helmut und ich haben uns entschieden mit ihm nach Hause zu fahren. Es war eine gute Entscheidung, denn er hat sogar noch gefressen, hat die Nacht schmerzfrei verbracht und konnte fast durchschlafen. Er war neben Schlumpfi (seiner Lieblingshündin)und mir. Er war auch glücklich sein Rudel um ihm zu haben. In der Früh haben wir zusammen gefrühstückt und er durfte ein bisschen Hundewurst essen.

Kein Spaziergang, Kräfte sammeln!

Er hat sogar für 3 Minuten mit seinem Ball den er von Othmar und Elisabeth zum 8.Geburtstag bekommen hat gequietscht.

Ich habe Kröll angerufen und gesagt es geht ihm gut die Spritze hat gegriffen! Er sagte er will um 13.30 die OP machen, wir dürfen nicht länger warten es könnte sein das sein Zustand wieder kippt.

Wir setzten Cochoumee und Meo ins Auto, einer von beiden sollte Blutspender werden. Und natürlich war sein Schuki wieder mit. Ich wollte sie diesmal aber nicht mit rein nehmen sie sollte im Auto auf ihn warten, weil sie am Tag zu vor fürchterliche Angst hatte und nur raus wollte? Wir waren auf der Autobahn am Weg zum Tierarzt und dann bei Werndorf, sagte Helmut die Temperatur steigt an, Rauch, das Auto nahm kein Gas mehr an, wir standen! Motorschaden! Deswegen sagte Christina bitte fahrt nicht nach Hause, sie fühlte das was passieren würde.
Nach einer Kuppe standen wir, schlechter hätte man nicht stehen bleiben können!

Ich habe meine Nerven verloren, meinen Tierarzt angerufen er sagte er kann jetzt nicht helfen er wartet. Wieder Mutti angerufen sie muss sofort kommen! Dann sagte Helmut das dauert zu lange und hat seinen Freund angerufen der am nähersten war. Es wurde so heiß im Auto Chevy hechelte, keiner hatte ein Halsband um, meine Hunde gehen immer Fuß ohne Leine. Dann kam endlich Erich, mit einem Auto ohne Klima, zu 4. in den Kofferraum, ich mit rein hockend damit ihn niemand auf den Bauch steigt und sich keiner bewegt!

Helmut hat sich um das Abschleppen gekümmert.

Beim Tierarzt angekommen, Cochoumee Blut abgenommen, Chevy konnte verschnaufen. Er wollte nicht in den Behandlungsraum er kam weil ich „zu mir“ gerufen habe. Dann die Narkose – er hat mich im Gesicht abgeschleckt und die Pfote weggezogen. Ich erzählte ihm es wird alles gut, wir müssen das machen damit du überlebst, wir haben keine andere Chance. Du tust jetzt heitschi machen und dann fahren wir nach Hause und alles wird gut!

Ich blieb bei ihm bis er am OP Tisch war und festgemacht wurde. Dann wartete ich neben an. Mutti ist auch schon gekommen. Dann ging die Tür auf ich soll kommen. Mir blieb mein Herz stehen, ich kam rein, er war offen und Dr. Kröll sagte, schau Petra das du es siehst es ist nicht die Milz es ist die Leber. Er war voll mit Gewächsen, voll verkrebst. Ich sagte egal was es kostet wir müssen was tun. Und er sagte er kann nichts tun, er kann jetzt wieder zu machen, und er wird heute oder morgen verbluten oder ersticken er wird Schmerzen haben, vielleicht 1 Tag vielleicht 4 Tage. Petra sei vernünftig bis jetzt hat er keine Schmerzen gehabt, erspar ihm das. Es war also meine Entscheidung und ich sagte, ich will nicht das er Schmerzen hat und ich will nicht das er qualvoll erstickt das kann ich ihn nicht antun … ich drückte seine Pfote in mein Gesicht und betete ich sagte „ich liebe dich so sehr wie ein Mensch nur lieben kann bis in alle Ewigkeit“.

Ja nichts kann diese Liebe aufhalten auch nicht der Tod!