Zade hat noch 2 Bärchen

Wenn man gerade voller Traurigkeit ist, fällt es schwer über Glück zu sprechen!

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Man ist mit all seiner Liebe und Bedacht dabei die Kleinen aufzuziehen. Wie viele Stunden und Tage gab es wo sie nicht trinken wollten, und das Maul fest zuhielten, den Nugg wieder ausspuckten.
Ich habe den großen Geist um Geduld gebeten, und ich hab sie erhalten.
Von Tag zu Tag habe ich sie immer mehr in mein Herz geschlossen, meine Babys.
Und dann musst du sie gehen lassen, ob ich will oder nicht.
Du hältst sie in deinen Händen, und siehst dass es zu Ende geht? Noch nichts gesehen von dieser Welt und schon wieder am Weg zurück! Klar muss man als Züchter mit Ausfällen rechnen das gehört leider dazu. Wenn dann mal eines oder zwei sterben, dann macht mich das schon traurig aber ich weiß, das ist die natürliche Auslese. Doch wenn von 15 Welpen 13 sterben, dann bekommt man schon einen Knacks. Die Kunst im Leben ist es, in allen etwas Positives zu sehen, und das ist wohl das meine Zade überlebt hat! Wenn es also die beiden Schatzibären auch noch überleben dann ist es Glück!

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Nicht zurück schauen sondern immer nur nach vorne! Das ist der Erfolg um sich Kräfte einzuteilen und nicht zu verzweifelnd! Und wenn ich Euch sage wie sehr ich diese kleinen Zwergis schon liebe, es ist unvorstellbar, nach 14 Tagen hat man so einen Bezug. Sobald eines Fips macht, steht man daneben und umsorgt sie, wenn sich eines verkutzt tut es dir in der Seele weh. Die kleinen wundervollen Pfoten wie sie, sie Wegstrecken und sich dann ungetrübt wieder zusammen kuscheln. Was für ein Behagen sie so zufrieden zu sehen. Ja! Das ist schon Glück!

Wenn auch oft nicht für lange Dauer, aber es ist die wundervolle Erfahrung die ich machen durfte, mit diesen kleinen Geschöpfen eine so innige Verbindung zu haben, und für sie sorgen zu dürfen.

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Immer an meiner Seite, mein Cheveyo er hat so viel Geduld bewiesen, lag ständig neben Zade den Babys und mir. Wenn er sah dass ich mit den Nerven am Ende war, dann schleckte er mir übers Gesicht ging zur Tür und machte wuff, er wollte nicht in den Garten, er wollte raus auf die Wiese, aber nicht um sich zu vergnügen, er setzte sich und wartete auf mich. Ich muss mich dann dazu setzten, und da sitzen wir beide dann und schauen über die Berge, es ist für mich wie Medizin. Cheveyo kann mich so beruhigen, und er gibt mir die Kraft durchzuhalten.

IMG_2465mein Cheveyo

Und immer wieder erinnert er mich daran welches Glück wir hatten! Ich bin so unendlich Dankbar! WIR BEIDE HATTEN SCHON SO VIEL GLÜCK IM LEBEN! Das darf man nie vergessen, auch in diesen Zeiten wo man denkt, alles ist gegen einen.

Und wenn man mich heute fragt was ist Glück!

Dann kann ich nur sagen – das Leben das ich führen kann mit meinem Cheveyo an der Seite, das Helmut die Hunde und ich gesund sind, und zu essen haben. Das ist schon Glück genug!

Auch wenn immer wieder Steine auf den Weg liegen, dann wird man nur daran erinnert, dass es Zeit ist sie vom Weg zu tragen.

Und wenn ich euch ein bisschen von meinem Glück abgeben darf – dann lässt diese wundervollen Bilder in eure Herzen.

 

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