Teil 6 der Reise – Das Schloss deren Namen wir tragen

Die Reise ging weiter …. der nächste geplante Stopp war Lacoste Vaucluse das Schloss DMDS

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vor uns – Romy und Wolfgang mit Balou Beyko DMDS und Kukunniwi DMDS und einen Hänger voll Hundefutter, Wasserkanister, Tisch, Sessel und co

 

Ich weiß es nicht warum ich noch mal hier her wollte? Vielleicht ist es aber auch nur so, dass man immer ein zweites Mal an besondere Orte kommt?

Ein bisschen fühlten wir uns wie zu Hause – tragen meine Bären den Namen des Schlosses.

Ich durfte nicht darüber nachdenken das meine Zucht, den Rüden verloren hat – der all meine Vorstellungen von einem Briard vereinte. Und jetzt stand ich hier – die Anfänge meiner Zucht – unser Name – dieser Ort mit dem alles begann und mir wurde bewusst, dass ein großer Teil davon mit Napanee gestorben ist.

Das hochgelegene Dorf Lacoste hat mich wohl verzaubert. Aber noch mehr der Platz vor dem Château. Er hat so eine gute Energie, die alten Bären haben damals auf dieser Wiese gespielt und nun stand ich da, mit der nächsten Generation und sie fühlten sich wieder sofort wohl. Mit Wehmut ließ ich diesen Ort noch Mal auf mich wirken. Eine Reise ging in Gedanken durch meinen Kopf – es war die Reise meiner Zucht. Ein unheimliches Gefühl als ob dich dein Leben einholt.

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Intschu Tschuna, Chekotee und Gui k´ate

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Chiriguana, Shenandoa und Chumani

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Wolfgang und Romy mit Balou und Kuki

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Bekannt war Lacoste für seinen weichen hellen Kalkstein, der in den Steinbrüchen abgebaut wurde.

Das Dorf wird vom Schloss des Marquis Donatien de Sade überragt, der im 18. Jh. hier lebte. In der Französischen Revolution wurde es geplündert und zerstört. Heute gehört es dem Modeschöpfer Pierre Cardin, der die Anlage von Grund auf renovierte. Pierre Cardin organisiert jeden Sommer ein Musik- und Theaterfestival in den Steinbrüchen.

Ich musste schmunzeln als ich ein Interview von ihm gelesen habe. Die Frage war:

ICON: Und welche Sympathie hegen Sie für den berüchtigten Marquis de Sade?

Cardin: Das Schloss suchte einen neuen Besitzer, und ich kannte den alten. Er wollte, dass ich den Ort kaufe, das hat er sogar in seinem Testament verfügt. Ich konnte also gar nicht anders (lächelt). Ach wissen Sie, was der gute Marquis hier im Schloss getrieben hat, ist nicht mein Problem. Er war ein guter Schriftsteller und ich mag den Ort, die Provence, den Luberon.

Das machte ihn mir sehr sympathisch!

Denn so oft werde ich gefragt was es mit meinen Zwingernamen auf sich hat – die Antwort ist Cardins ähnlich – es hat mich nicht gekümmert, mir hat der Name gut gefallen, ich dachte es sei ein Schloss in Frankreich – was ja auch stimmt. Den Herrn Google konnte ich nicht fragen den gab es noch nicht! Und was auch immer der berüchtigte Edelmann hier getrieben hat ist mir eigentlich egal!

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Spaziergang durch die engen Gassen rund ums Schloss

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Cafe trinken

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Kaffee Pause

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Wir sind hier über Nacht geblieben und haben diese Stimmung genossen, mit einem Fläschchen Prosecco von Vito und einem guten Essen aus Romys Küche, saßen wir noch lange zusammen. Und das Schloss leuchtete in einem warmen Licht. Als ich die Hunde in den Bus brachte dauerte es nicht lange und alle haben zufrieden eingeschlafen, ich schaute noch lange auf das Schloss das in der Nacht noch schöner war.

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Morgenrunde ums Schloss

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Tonkawa wollte seiner roten Katze unbedingt das Schloss zeigen.

Die Sonne ging auf und das Château erstrahlte in einer atemberaubenden Stimmung.

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Unser Stake out ist für 18 Hunde ausgelegt, nun war ein Platz frei.

Es hat mich jedesmal voll erwischt und immer wieder sagte ich mir – nein die Bären haben das nicht verdient – reiß dich zusammen!

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tägliches Hundedecken ausbeutteln, ganz schöne Arbeit!

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Dieser Ort ist mir nun noch mehr ans Herz gewachsen. Und wer weiß kommen wir wieder?

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